Kraftvoller Weiberabend am 15. August, dem „Liebfrauentag“

Das, was ich schon lange mit mir herumtrage, habe ich heuer an diesem 15. August im Kreise von über 40 Frauen bei unserem Weiberabend zwischen den beeindruckenden Baumwesen im Garten des alten Forsthauses in Hallein erstmals so deutlich ausgesprochen: Die Kräuter brauchen keinen Segen von einem männlichen Gott und seinen Stellvertretern hier auf Erden, die über Jahrhunderte die kräuterkundigen Frauen als sogenannte „Hexen“ verfolgt und ermordet haben.

Ganz im Gegenteil! Die Kräuter sind der Segen, den Mutter Erde Jahr für Jahr für uns wachsen lässt! Sie tut dies seit Anbeginn der Zeiten für uns. Schon Jahrtausende, bevor die Erde, die Menschheit, überhaupt eine Ahnung davon hatte, was es für sie bedeuten wird, wenn Männer mit dem von ihrem Gott legitimierten Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, sich auf der Erde immer mehr ausbreiten werden…

„Es musste einfach endlich mal gesagt werden!“, so vernahm ich Frau Percht am Morgen danach.

Mutter Erde, der alten Göttin, wurde das Mäntelchen, das Kleide der christlichen „Maria“ übergestülpt. Auf dem bis heute die Farben und Symbole der kosmischen Göttin schimmern. Mit Sternenkranz um ihr Haupt und die Mondsichel zu ihren Füßen. Auch die Attribute der alten Erdgöttin wurden auf Maria übertragen. Bis heute steht sie in vielen Kirchen auf der Erdkugel, die zyklische Lebenskraft der Schlange zu ihren Füßen, den Liebes- und Todesapfel in ihren Händen.

Hören wir auf, die Geschenke der Erde in die männlichen Kirchen zu tragen. Auf den Segen der Männer zu hoffen für unser urweibliches, natur- und erdverbundenes, spirituelles Tun und Sein.

Legen wir unsere Kräuterbüschel wieder auf die Erde, spiegeln wir ihr damit ihre eigene, weiblich-mütterliche Kraft und ihre einzigartige Schönheit. Danken wir ihr für all diese heilkräftigen Kräutergeschenke aus ihrem Erdenschoß, mit denen sie uns ihren Segen und ihre Liebe schenkt.

Wir vier kraftvollen Frauen durften die Frauen durch den Abend begleiten:

Eva Egger (Hebamme Kuchl) – sie erinnerte uns an die Urkraft der Frau

Ingrid Neuscheller (Kärnten) – sie brachte uns in Kontakt mit unserer Gebärmutter – Quelle der urweiblichen Kraft

Christine Bär (Goldegg) – begleitete uns mit Gesang und Klängen

Renate Fuchs-Haberl – mit mir erweckten wir unsere Beckenkraft, schenkten unserem Schoß Heilung und Kraft im Rauch von Kräutern und Harzen und dankten Mutter Erde für ihren reichen Kräutersegen.

Ein DANKE von Herzen an Christine Reinwald für die Organisation dieses besonderen Abends im Kreise von so vielen Frauen!

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