Kraftvoller Weiberabend zur Ahninnenzeit

Unsere Ahninnen sind nicht tot, sie leben nur auf der anderen Seite des Schleiers. Wir hier in der Diesseitswelt haben in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr den Bezug zu unseren Ahninnen verloren, nachdem sie im Zuge der Christianisierung zu „bösen Geistern“ gemacht wurden, vor denen wir uns fürchten müssten. Die Seelen unserer Ahninnen in der Anderswelt leiden unter dieser Trennung genauso wie wir Menschenfrauen hier auf Mutter Erde. Sie können uns von ihrer Weisheit und Erfahrung nicht mehr erzählen, diese nicht mehr an uns weitergeben und wir haben vergessen, wie viel Kraft und Stärke über unsere Mutterlinie zu uns fließen würde, in unser Frauenleben strömen könnte, wenn die Verbindung zwischen uns und unseren Ahninnen heil und aktiv wäre, wie dies über Jahrtausende von den Menschen des „alten Volkes“ gelebt wurde, wie dies in indigen-matriarchalen Kulturen bis heute praktiziert wird.

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Kraftvoller Weiberabend am 15. August, dem „Liebfrauentag“

Das, was ich schon lange mit mir herumtrage, habe ich heuer an diesem 15. August im Kreise von über 40 Frauen bei unserem Weiberabend zwischen den beeindruckenden Baumwesen im Garten des alten Forsthauses in Hallein erstmals so deutlich ausgesprochen: Die Kräuter brauchen keinen Segen von einem männlichen Gott und seinen Stellvertretern hier auf Erden, die über Jahrhunderte die kräuterkundigen Frauen als sogenannte „Hexen“ verfolgt und ermordet haben.

Ganz im Gegenteil! Die Kräuter sind der Segen, den Mutter Erde Jahr für Jahr für uns wachsen lässt! Sie tut dies seit Anbeginn der Zeiten für uns. Schon Jahrtausende, bevor die Erde, die Menschheit, überhaupt eine Ahnung davon hatte, was es für sie bedeuten wird, wenn Männer mit dem von ihrem Gott legitimierten Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, sich auf der Erde immer mehr ausbreiten werden…

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