Das Tulpen-Labyrinth im Park von Hellbrunn

Die Urform des Labyrinths, das als klassisches oder kretisches Labyrinth bezeichnet wird, vermittelt uns Vertrauen und Sicherheit, denn wir können uns darin nicht verirren wie im patriarchalen „Irrgarten“. Ins Labyrinth gehen wir hinein, Schritt für Schritt, wir kommen ins Zentrum, verweilen dort für eine Weile, wenden dann unseren Weg, um Schritt für Schritt wieder herauszugehen.

Bei den Brunnen der Andersweltgöttin Hel, dem schwarzen Aspekt der Holle, da ist es in diesem Frühling erblüht, das Tulpen-Labyrinth. Gestaltet von Marianne Ewaldt und Norbert Kopf und gepflanzt vom Garten-Team des Hellbrunner Parks, in Anlehnung an die menschlichen Chakrenfarben, von Rot im Außen bis Violett im Inneren.

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Ein neues Jahr des Wachsens und des Lebens beginnt

Brigid ist die Göttin des Neubeginns. Sie bringt die neue Schöpfung in die Welt, denn dieses 2021 ist noch ganz jung und erst im Werden. Aus ihrem „Kessel der Inspiration“ schenkt sie uns die geistige Wiedergeburt. Das Licht hat nun von Neuem die Kraft, das Leben wieder zu erwecken, deshalb ist Lichtmess das erste Fest des neuen Jahreszeiten-Zyklus. Ein neues Jahr des Wachsens und des Lebens und die Zeit des leichten Seins beginnt. Das strahlende, klare Licht, das in diesen Tagen wiederkommt, bringt eine heitere, bringt uns eine „närrische“ Energie. 

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Gebacken zu Ehren der Göttin

Viele unserer heutigen Weihnachtsbräuche haben nichts mit dem christlichen Weihnachtsfest zu tun, sondern verweisen auf die Göttin, welche hier bei uns als Frau Percht oder Frau Holle verehrt wurde. So ist es auch mit dem Kekse backen. Gebilde, welche die Göttin abbildeten oder sie symbolisierten, wurden von den Frauen in der Vorweihnachtszeit gebacken.

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Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014

Manches dauert etwas länger als gedacht und geplant. Fünf intensive und herausfordernde Jahre sollten ins Land ziehen, bevor nun die Zeit reif geworden ist für meine Impressionen vom Mythologiewochenende „Frauenpfade“ im Mai 2014 am Frauensee in Lechaschau. „Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014″ weiterlesen

Kraftvoller Weiberabend zur Ahninnenzeit

Unsere Ahninnen sind nicht tot, sie leben nur auf der anderen Seite des Schleiers. Wir hier in der Diesseitswelt haben in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr den Bezug zu unseren Ahninnen verloren, nachdem sie im Zuge der Christianisierung zu „bösen Geistern“ gemacht wurden, vor denen wir uns fürchten müssten. Die Seelen unserer Ahninnen in der Anderswelt leiden unter dieser Trennung genauso wie wir Menschenfrauen hier auf Mutter Erde. Sie können uns von ihrer Weisheit und Erfahrung nicht mehr erzählen, diese nicht mehr an uns weitergeben und wir haben vergessen, wie viel Kraft und Stärke über unsere Mutterlinie zu uns fließen würde, in unser Frauenleben strömen könnte, wenn die Verbindung zwischen uns und unseren Ahninnen heil und aktiv wäre, wie dies über Jahrtausende von den Menschen des „alten Volkes“ gelebt wurde, wie dies in indigen-matriarchalen Kulturen bis heute praktiziert wird.

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Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl

Es sind Tage wie der gestrige, die mich mit einer tiefen Dankbarkeit erfüllen. Für die Richtung, die mein Lebensweg vor über zehn Jahren eingeschlagen hat. Für meinen Mut, diesem Weg zu folgen, der anfangs alles andere als sicher und beständig aussah. Als ich gestern im Kreise der Frauen auf der Schotterbank im Schoß der Salzach bei Raitenhaslach stand, wir uns gemeinsam und doch jede für sich von dem trennten, was uns noch daran hindert und blockiert, unsere Frauenleben wirklich selbstbestimmt und frei leben zu können, da fühlte ich sie wieder in mir, die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. „Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl“ weiterlesen

Sie huldigen Ihr bis Heute…

Zu Fronleichnam, da kommen sie gefahren, die Männer der Schiffergarde Oberndorf auf ihrer Zille. Zu ehren und zu feiern den Wasserschoß der alten Flußgöttin, heute als „Salzach“ bekannt. Der Kranz aus Rosen, von der Zille aus ins Wasser „geschutzt“, symbolisiert den roten, fruchtbaren Schoß der „Wasserfrau“, aus dem immer und immer wieder das neue Leben und die Liebe hervorkommen. Von oben blickt ihr Heros, der mächtige alte Nix, auf seine Göttin hinab und hütet, wie schon seit alter Zeit, diesen besonderen Platz zwischen Oberndorf und Laufen, zwischen Salzburg und Bayern, zwischen Österreich und Deutschland.

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Magisches Laufen & Oberndorf

Im April 2012 war ich das erste Mal mit Frauen unterwegs, um die alten, vorchristlichen Spuren rund um die Salzachschleife mit ihren Städten Laufen und Oberndorf zu erkunden. Gemeinsam mit den Texten von damals dürfen nun auch die Fotos von meiner Homepage hierher in mein ErdenBilderReich umziehen, um sich zu allen weiteren Fotos meiner Kultplatz-Wanderungen hier bei uns im nördlichen Flachgau zu gesellen.

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Kraftvoller Weiberabend am 15. August, dem „Liebfrauentag“

Das, was ich schon lange mit mir herumtrage, habe ich heuer an diesem 15. August im Kreise von über 40 Frauen bei unserem Weiberabend zwischen den beeindruckenden Baumwesen im Garten des alten Forsthauses in Hallein erstmals so deutlich ausgesprochen: Die Kräuter brauchen keinen Segen von einem männlichen Gott und seinen Stellvertretern hier auf Erden, die über Jahrhunderte die kräuterkundigen Frauen als sogenannte „Hexen“ verfolgt und ermordet haben.

Ganz im Gegenteil! Die Kräuter sind der Segen, den Mutter Erde Jahr für Jahr für uns wachsen lässt! Sie tut dies seit Anbeginn der Zeiten für uns. Schon Jahrtausende, bevor die Erde, die Menschheit, überhaupt eine Ahnung davon hatte, was es für sie bedeuten wird, wenn Männer mit dem von ihrem Gott legitimierten Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, sich auf der Erde immer mehr ausbreiten werden…

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Wildes-Weiba-Wandern zur Sommersonnenwende nach Maria Plain

Gemeinsam machten wir uns zur Sommersonnenwende 2018 auf den Weg nach Maria Plain, dem alten Frauen-Kultberg vor den Toren Salzburg. Besuchten die „Göttin am Plain“ mit der mächtigen Linde, tranken vom „Wasser des Lebens“, das in der alten Heilquelle bis heute aus dem Schoß der Erde sprudelt und begegneten der wilden, schäumenden Drachinkraft der Salzach. „Wildes-Weiba-Wandern zur Sommersonnenwende nach Maria Plain“ weiterlesen