Göttinnen-Konferenz 2024 in Blaubeuren – Bilder und Begegnungen

Bevor am kommenden Donnerstag, dem 27. August 2026 die Göttinnen-Konferenz 2026 in Blaubeuren beginnt, möchte ich nun endlich auch meine Bilder von der Göttinnen-Konferenz 2024 in mein ErdenBilderReich stellen. Vier intensive Tage lang kamen damals Frauen aus unterschiedlichen Lebens- und Wirkungsbereichen auf der Schwäbischen Alb zusammen. Vorträge und Workshops rund um Matriarchat, weibliche Spiritualität, Frauenwissen und Frauenkultur wechselten sich ab mit Musik, Tanz und verbindenden Ritualen. Am Markt der Fülle präsentierten Frauen ihr vielfältiges Wirken und am Samstagabend wurde beim großen Göttinnenfest miteinander gefeiert.

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Blaubeuren mit URMU, dem „Blautopf“ und der „Schönen Lau“

Als Veranstaltungsort der Göttinnenkonferenz 2024 ist Blaubeuren in meinen landschaftsmythologischen Fokus gerückt. Dieses beschauliche Städtchen liegt im Osten des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg im Alb-Donau-Kreis. Die markanteste und eindrücklichste Sehenswürdigkeit Blaubeurens, wie alte Kultorte heutzutage gerne bezeichnet werden, ist der „Blautopf“: eine Karstquelle, aus der die „Blau“ entspringt, ein Nebenfluss der Donau.

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Konzert in der „Hohle Fels“ – Höhle mit Judith Maria Günzl

Ein besonderes Erlebnis war für mich das Live-Konzert mit Judith Maria Günzl in der „Hohle Fels“-Höhle in Schelklingen, welches als Rahmenprogramm zur Göttinnen-Konferenz 2024 in Blaubeuren veranstaltet wurde.

In der „Hohle Fels“-Höhle im Achtal, dem Urtal der Donau, wurde 2008 die sogenannte „Venus vom Hohle Fels“ gefunden. Diese „Urmutter vom Hohle Fels“ ist die bisher älteste bekannte, von Menschenhand geschaffene Frauenfigur und auch die älteste figürliche Darstellung eines Menschen weltweit. Sie hat über 40.000 Jahre lang, tief verborgenen im Erdreich, den Eingang zur Schelklinger Höhle gehütet, der größten Hallenhöhle der Schwäbischen Alb.

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Der Blick aufs Weibliche – Töpfermarkt Gmunden

Dort, wohin mich meine Wege führen, liegt mein Blick, mein Fokus immer auf dem Weiblichen. Meine Aufmerksamkeit folgt den Frauenspuren, den vergangenen, den gegenwärtigen, den zukünftigen. Ich erblicke sie in vielfältigen Formen und Gestalten.

Für mich ist der Blick aufs Weibliche gleichgesetzt mit dem Blick aufs Wesentliche. Ohne Frauen keine Kinder und somit keine Zukunft. Dieser matriarchale Blick auf die Welt, eröffnet mir den Blick aufs Ganze. Der Blick auf mich selbst und mein Leben hat sich dadurch grundlegend gewandelt.

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Das Tulpen-Labyrinth im Park von Hellbrunn

Die Urform des Labyrinths, das als klassisches oder kretisches Labyrinth bezeichnet wird, vermittelt uns Vertrauen und Sicherheit, denn wir können uns darin nicht verirren wie im patriarchalen „Irrgarten“. Ins Labyrinth gehen wir hinein, Schritt für Schritt, wir kommen ins Zentrum, verweilen dort für eine Weile, wenden dann unseren Weg, um Schritt für Schritt wieder herauszugehen.

Bei den Brunnen der Andersweltgöttin Hel, dem schwarzen Aspekt der Holle, da ist es in diesem Frühling erblüht, das Tulpen-Labyrinth. Gestaltet von Marianne Ewaldt und Norbert Kopf und gepflanzt vom Garten-Team des Hellbrunner Parks, in Anlehnung an die menschlichen Chakrenfarben, von Rot im Außen bis Violett im Inneren.

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Ein neues Jahr des Wachsens und des Lebens beginnt

Brigid ist die Göttin des Neubeginns. Sie bringt die neue Schöpfung in die Welt, denn dieses Jahr ist noch ganz jung und erst im Werden. Aus ihrem „Kessel der Inspiration“ schenkt sie uns die geistige Wiedergeburt. Das Licht hat nun von Neuem die Kraft, das Leben wieder zu erwecken, deshalb ist Lichtmess das erste Fest des neuen Jahreszeiten-Zyklus. Ein neues Jahr des Wachsens und des Lebens und die Zeit des leichten Seins beginnt. Das strahlende, klare Licht, das in diesen Tagen wiederkommt, bringt eine heitere, bringt uns eine „närrische“ Energie. 

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Gebacken zu Ehren der Göttin

Viele unserer heutigen Weihnachtsbräuche haben nichts mit dem christlichen Weihnachtsfest zu tun, sondern verweisen auf die Göttin, welche hier bei uns als Frau Percht oder Frau Holle verehrt wurde. So ist es auch mit dem Kekse backen. Gebilde, welche die Göttin abbildeten oder sie symbolisierten, wurden von den Frauen in der Vorweihnachtszeit gebacken.

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Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014

Manches dauert etwas länger als gedacht und geplant. Fünf intensive und herausfordernde Jahre sollten ins Land ziehen, bevor nun die Zeit reif geworden ist für meine Impressionen vom Mythologiewochenende „Frauenpfade“ im Mai 2014 am Frauensee in Lechaschau. Weiterlesen „Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014″

Kraftvoller Weiberabend zur Ahninnenzeit

Unsere Ahninnen sind nicht tot, sie leben nur auf der anderen Seite des Schleiers. Wir hier in der Diesseitswelt haben in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr den Bezug zu unseren Ahninnen verloren, nachdem sie im Zuge der Christianisierung zu „bösen Geistern“ gemacht wurden, vor denen wir uns fürchten müssten. Die Seelen unserer Ahninnen in der Anderswelt leiden unter dieser Trennung genauso wie wir Menschenfrauen hier auf Mutter Erde. Sie können uns von ihrer Weisheit und Erfahrung nicht mehr erzählen, diese nicht mehr an uns weitergeben und wir haben vergessen, wie viel Kraft und Stärke über unsere Mutterlinie zu uns fließen würde, in unser Frauenleben strömen könnte, wenn die Verbindung zwischen uns und unseren Ahninnen heil und aktiv wäre, wie dies über Jahrtausende von den Menschen des „alten Volkes“ gelebt wurde, wie dies in indigen-matriarchalen Kulturen bis heute praktiziert wird.

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Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl

Es sind Tage wie der gestrige, die mich mit einer tiefen Dankbarkeit erfüllen. Für die Richtung, die mein Lebensweg vor über zehn Jahren eingeschlagen hat. Für meinen Mut, diesem Weg zu folgen, der anfangs alles andere als sicher und beständig aussah. Als ich gestern im Kreise der Frauen auf der Schotterbank im Schoß der Salzach bei Raitenhaslach stand, wir uns gemeinsam und doch jede für sich von dem trennten, was uns noch daran hindert und blockiert, unsere Frauenleben wirklich selbstbestimmt und frei leben zu können, da fühlte ich sie wieder in mir, die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. Weiterlesen „Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl“