Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl

Es sind Tage wie der gestrige, die mich mit einer tiefen Dankbarkeit erfüllen. Für die Richtung, die mein Lebensweg vor über zehn Jahren eingeschlagen hat. Für meinen Mut, diesem Weg zu folgen, der anfangs alles andere als sicher und beständig aussah. Als ich gestern im Kreise der Frauen auf der Schotterbank im Schoß der Salzach bei Raitenhaslach stand, wir uns gemeinsam und doch jede für sich von dem trennten, was uns noch daran hindert und blockiert, unsere Frauenleben wirklich selbstbestimmt und frei leben zu können, da fühlte ich sie wieder in mir, die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. „Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl“ weiterlesen

Salz – Geschenk der Erde

Wenn es feucht wird, klumpt es im Streuer, es macht Lebensmittel haltbar und so manche Suppe hat es schon versalzen. Viel zu viel davon befindet sich als Kochsalz in unserem Essen und doch schmeckt es ohne die richtige Prise davon fad. Eine Überdosis Salz ist für Menschen tödlich, doch ohne Salz in unserem Körper geht es nicht. Es lässt unsere Autos schneller rosten und wird doch Jahr für Jahr tonnenweise im Kampf gegen die winterliche, „weiße Pracht“ eingesetzt. Am Meer atmen wir es ein, schmecken es auf unseren Lippen und bestaunen die Salzgärten, in denen es gewonnen wird.

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„Von Nonnberg zum wilden Mann“

Ein wahrlich magisches „Magisches Salzburg“ sollte diese Wanderung mit dem Salzburger Kneipp-Verein Anfang März werden. Die Sage „Von der weißen Frau auf Hohensalzburg“ erzählte ich den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, am Fuße des Festungsberges stehend. Unser Weg führte uns weiter, hinauf auf den Mönchsberg. Zuerst dachten einige Frauen, ich hätte mich umgezogen. Doch dann sahen sie mich mit der Räucherschale in der Hand und nun sah ich sie auch: die weiße Frau, die da zwischen den Bäumen tanzte …

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„Sterbendig“

Unser Frauentreff Oichtental feierte am 5. Oktober 2018 in der Kirche St. Pankraz in Schlößl, Nußdorf am Haunsberg, seinen 4. Geburtstag mit einer bairischen Liederreise durch ein Menschenleben. Es ging um Geburt, Entscheidungsfindung, Gedanken, Verstrickung, Tradition, Zorn, Arbeit, Geld, Religion, Wissenschaft, Eigenständigkeit, Verliebtsein, Sterben. Um Alltägliches also, doch auf eher weniger alltägliche Art.

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Wildes-Weiba-Wandern auf den Nockstein

Gemeinsam machten wir uns zur Zeit des Erntedanks auf den Weg zum Nockstein, um diese urtümliche, mit beeindruckenden Buchen bewachsene Wald- und Wiesenlandschaft bewusst zu erleben. Für unsere vorchristlichen Ahninnen war der Gaisberg samt Nockstein ein heiliger Berg.

In der Zeit des Erntedanks zeigt sich die Erde in den ersten, herbstlichen Farben. Auch wir Frauen wandelten uns mit ihr und erschienen in den Orange- und Rottönen des Herbstes, um diesen uralten Frauenkultplatz zu würdigen und der Erde ihre eigene Schönheit in unserer herbstlichen Erscheinung zu spiegeln.

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Magisches Laufen & Oberndorf

Im April 2012 war ich das erste Mal mit Frauen unterwegs, um die alten, vorchristlichen Spuren rund um die Salzachschleife mit ihren Städten Laufen und Oberndorf zu erkunden. Gemeinsam mit den Texten von damals dürfen nun auch die Fotos von meiner Homepage hierher in mein ErdenBilderReich umziehen, um sich zu allen weiteren Fotos meiner Kultplatz-Wanderungen hier bei uns im nördlichen Flachgau zu gesellen.

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Kraftvoller Weiberabend am 15. August, dem „Liebfrauentag“

Das, was ich schon lange mit mir herumtrage, habe ich heuer an diesem 15. August im Kreise von über 40 Frauen bei unserem Weiberabend zwischen den beeindruckenden Baumwesen im Garten des alten Forsthauses in Hallein erstmals so deutlich ausgesprochen: Die Kräuter brauchen keinen Segen von einem männlichen Gott und seinen Stellvertretern hier auf Erden, die über Jahrhunderte die kräuterkundigen Frauen als sogenannte „Hexen“ verfolgt und ermordet haben.

Ganz im Gegenteil! Die Kräuter sind der Segen, den Mutter Erde Jahr für Jahr für uns wachsen lässt! Sie tut dies seit Anbeginn der Zeiten für uns. Schon Jahrtausende, bevor die Erde, die Menschheit, überhaupt eine Ahnung davon hatte, was es für sie bedeuten wird, wenn Männer mit dem von ihrem Gott legitimierten Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, sich auf der Erde immer mehr ausbreiten werden…

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