Im Christkindl-Wallfahrts-Museum in Siegsdorf im bayerischen Landkreis Traunstein zeigt die Sammlerin und Kunsthandwerkerin Rosi Bauer ehrenamtlich seit 14 Jahren religiöse Volkskunst aus vier Jahrhunderten und sechs europäischen Ländern. Jedoch leider nur mehr bis zum 6. Jänner 2026, dann muss sie das Museum räumen, da das Alte Feilhaus im Ortszentrum von Siegsdorf dem Erweiterungsbau des Naturkunde- und Mammut-Museums weichen muss und im Neubau leider kein Platz mehr für das Christkindl-Museum vorgesehen ist.
Weiterlesen „Christkindl-Wallfahrts-Museum auf Herbergssuche“Schlagwort: Renate Fuchs-Haberl
Blaubeuren mit URMU, dem „Blautopf“ und der „Schönen Lau“
Als Veranstaltungsort der Göttinnenkonferenz 2024 ist Blaubeuren in meinen landschaftsmythologischen Fokus gerückt. Dieses beschauliche Städtchen liegt im Osten des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg im Alb-Donau-Kreis. Die markanteste und eindrücklichste Sehenswürdigkeit Blaubeurens, wie alte Kultorte heutzutage gerne bezeichnet werden, ist der „Blautopf“: eine Karstquelle, aus der die „Blau“ entspringt, ein Nebenfluss der Donau.
Weiterlesen „Blaubeuren mit URMU, dem „Blautopf“ und der „Schönen Lau““Konzert in der „Hohle Fels“ – Höhle mit Judith Maria Günzl
Ein besonderes Erlebnis war für mich das Live-Konzert mit Judith Maria Günzl in der „Hohle Fels“-Höhle in Schelklingen, welches als Rahmenprogramm zur Göttinnen-Konferenz 2024 in Blaubeuren veranstaltet wurde.
In der „Hohle Fels“-Höhle im Achtal, dem Urtal der Donau, wurde 2008 die sogenannte „Venus vom Hohle Fels“ gefunden. Diese „Urmutter vom Hohle Fels“ ist die bisher älteste bekannte, von Menschenhand geschaffene Frauenfigur und auch die älteste figürliche Darstellung eines Menschen weltweit. Sie hat über 40.000 Jahre lang, tief verborgenen im Erdreich, den Eingang zur Schelklinger Höhle gehütet, der größten Hallenhöhle der Schwäbischen Alb.
Weiterlesen „Konzert in der „Hohle Fels“ – Höhle mit Judith Maria Günzl“Der Blick aufs Weibliche – Töpfermarkt Gmunden
Dort, wohin mich meine Wege führen, liegt mein Blick, mein Fokus immer auf dem Weiblichen. Meine Aufmerksamkeit folgt den Frauenspuren, den vergangenen, den gegenwärtigen, den zukünftigen. Ich erblicke sie in vielfältigen Formen und Gestalten.
Für mich ist der Blick aufs Weibliche gleichgesetzt mit dem Blick aufs Wesentliche. Ohne Frauen keine Kinder und somit keine Zukunft. Dieser matriarchale Blick auf die Welt, eröffnet mir den Blick aufs Ganze. Der Blick auf mich selbst und mein Leben hat sich dadurch grundlegend gewandelt.
Weiterlesen „Der Blick aufs Weibliche – Töpfermarkt Gmunden“Endlich wieder Weibamarkt!
Nach der coronabedingten Pause war es am vergangenen Wochenende endlich wieder soweit: Weibamarkt in Bad Aibling! Drei Tage voll mit bereichernden und nährenden Begegnungen, interessanten Gesprächen und der Erkenntnis, dass es noch viele Gedanken von klugen Frauen braucht in dieser Welt…
Weiterlesen „Endlich wieder Weibamarkt!“Von weiblichen Eigenheiten und eigenartige Weibaleit
So gings zu, im frech-frivolen Frauenzimmer am Unsinnigen Donnerstag, dem 20.02.2020 – nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert…“
„Prinzessin sein war gestern – die Frau von Heute erscheint als Spaßbremse, Emanze oder Feministin, gerne auch mit Blaustrumpf, wahrscheinlich underfucked und sicherlich frigid oder doch als unscheinbares Mauerblümchen. Schreckschrauben, hysterische Gänse und Heulsusen sind auch sehr beliebt oder doch trendig als russische Oligarchennichte mit ausreichend Dreck unter den Nägeln. Heiß begehrt ist auch die Rolle als beleidigte Leberwurst, spinnerts Drum oder blöde Kuh, notfalls auch als bessere Hälfte.
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Perchtig-prächtige Raunächte
Die wahren Kunstwerke finden sich in keinem Museum,
sondern auf der Wiese vorm Haus.
In ein paar Monaten sammle ich hier wieder Pflanzen für meine wilde Küche. Nun sammle ich Eindrücke und Impressionen. Davon, wenn die Sonne zur Raunachtszeit so tief steht, dass sie den Reif zum Glitzern und Funkeln, jedoch noch nicht zum Tauen bringen kann.
Schwester Baum und Mutter Wald
Ich glaub, ich steh im Wald! Stand ich auch, als mir die Schuppen plötzlich von den Augen fielen – weil: „Is nix mit Bruder Baum!“ – rund um mich nur Schwestern Baum!
Immer wieder ist die Rede von „Bruder Baum“: er wird vom Klimawandel geplagt, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Er wird als Heiler und Kraftquelle von den Alpenschamanen angerufen und so manche kirchliche Einrichtung hat sich die Rettung von „Bruder Baum“ im Regenwald als Gottes Schöpfung auf die Fahnen geheftet.
Die Buchinnen rund um mich können bei all diesem „Bruder Baum“ Getue und Gedöns nur schallend lachen. Sie halten mir neckisch ihre Schöße vor Augen und plötzlich sehe ich darin die Wahrheit: so gut wie alle heimischen Bäume sind weiblich!
Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014
Manches dauert etwas länger als gedacht und geplant. Fünf intensive und herausfordernde Jahre sollten ins Land ziehen, bevor nun die Zeit reif geworden ist für meine Impressionen vom Mythologiewochenende „Frauenpfade“ im Mai 2014 am Frauensee in Lechaschau. Weiterlesen „Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014″
Kraftvoller Weiberabend zur Ahninnenzeit
Unsere Ahninnen sind nicht tot, sie leben nur auf der anderen Seite des Schleiers. Wir hier in der Diesseitswelt haben in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr den Bezug zu unseren Ahninnen verloren, nachdem sie im Zuge der Christianisierung zu „bösen Geistern“ gemacht wurden, vor denen wir uns fürchten müssten. Die Seelen unserer Ahninnen in der Anderswelt leiden unter dieser Trennung genauso wie wir Menschenfrauen hier auf Mutter Erde. Sie können uns von ihrer Weisheit und Erfahrung nicht mehr erzählen, diese nicht mehr an uns weitergeben und wir haben vergessen, wie viel Kraft und Stärke über unsere Mutterlinie zu uns fließen würde, in unser Frauenleben strömen könnte, wenn die Verbindung zwischen uns und unseren Ahninnen heil und aktiv wäre, wie dies über Jahrtausende von den Menschen des „alten Volkes“ gelebt wurde, wie dies in indigen-matriarchalen Kulturen bis heute praktiziert wird.









