Ein neues Jahr des Wachsens und des Lebens beginnt

Brigid ist die Göttin des Neubeginns. Sie bringt die neue Schöpfung in die Welt, denn dieses 2021 ist noch ganz jung und erst im Werden. Aus ihrem „Kessel der Inspiration“ schenkt sie uns die geistige Wiedergeburt. Das Licht hat nun von Neuem die Kraft, das Leben wieder zu erwecken, deshalb ist Lichtmess das erste Fest des neuen Jahreszeiten-Zyklus. Ein neues Jahr des Wachsens und des Lebens und die Zeit des leichten Seins beginnt. Das strahlende, klare Licht, das in diesen Tagen wiederkommt, bringt eine heitere, bringt uns eine „närrische“ Energie. 

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Gebacken zu Ehren der Göttin

Viele unserer heutigen Weihnachtsbräuche haben nichts mit dem christlichen Weihnachtsfest zu tun, sondern verweisen auf die Göttin, welche hier bei uns als Frau Percht oder Frau Holle verehrt wurde. So ist es auch mit dem Kekse backen. Gebilde, welche die Göttin abbildeten oder sie symbolisierten, wurden von den Frauen in der Vorweihnachtszeit gebacken.

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Perchtig-prächtige Raunächte

Die wahren Kunstwerke finden sich in keinem Museum,

sondern auf der Wiese vorm Haus.

In ein paar Monaten sammle ich hier wieder Pflanzen für meine wilde Küche. Nun sammle ich Eindrücke und Impressionen. Davon, wenn die Sonne zur Raunachtszeit so tief steht, dass sie den Reif zum Glitzern und Funkeln, jedoch noch nicht zum Tauen bringen kann.

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Kraftvoller Weiberabend zur Ahninnenzeit

Unsere Ahninnen sind nicht tot, sie leben nur auf der anderen Seite des Schleiers. Wir hier in der Diesseitswelt haben in den vergangenen Jahrhunderten immer mehr den Bezug zu unseren Ahninnen verloren, nachdem sie im Zuge der Christianisierung zu „bösen Geistern“ gemacht wurden, vor denen wir uns fürchten müssten. Die Seelen unserer Ahninnen in der Anderswelt leiden unter dieser Trennung genauso wie wir Menschenfrauen hier auf Mutter Erde. Sie können uns von ihrer Weisheit und Erfahrung nicht mehr erzählen, diese nicht mehr an uns weitergeben und wir haben vergessen, wie viel Kraft und Stärke über unsere Mutterlinie zu uns fließen würde, in unser Frauenleben strömen könnte, wenn die Verbindung zwischen uns und unseren Ahninnen heil und aktiv wäre, wie dies über Jahrtausende von den Menschen des „alten Volkes“ gelebt wurde, wie dies in indigen-matriarchalen Kulturen bis heute praktiziert wird.

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Wenn zur Sommersonnenwende die Elfen im Kobernaußerwald ihre Kleidchen in der Morgensonne trocknen…

Oder sind es doch die Fingerhüte der Feen, mit denen sie, aufgereiht wie schimmernde Perlen, Mutter Erde zur Sommersonnenwende schmücken?  Vielleicht aber auch „Unserer Lieben Frauen Handschuh“, die sie hier im Kobernaußerwald aufgehängt haben, um sich für den Tanz ums Sonnwendfeuer an den Händen zu fassen? Von Hüten für die Elfen ist in den irisch-keltischen Sagen die Rede.

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Magisches Laufen & Oberndorf

Im April 2012 war ich das erste Mal mit Frauen unterwegs, um die alten, vorchristlichen Spuren rund um die Salzachschleife mit ihren Städten Laufen und Oberndorf zu erkunden. Gemeinsam mit den Texten von damals dürfen nun auch die Fotos von meiner Homepage hierher in mein ErdenBilderReich umziehen, um sich zu allen weiteren Fotos meiner Kultplatz-Wanderungen hier bei uns im nördlichen Flachgau zu gesellen.

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Ostara, anders als bisher…

Ein Ostersonntag, ganz anders als alle Ostersonntage bisher in meinem Leben, zieht mit Wellen von Regenschauern über den Haunsberg. Das erste Ostern in meinem Leben und im Leben meiner Kinder, an dem wir nicht mehr zu unserer Oma und Urlioma zum Eiersuchen gehen können. Ihr Weg mit uns in dieser Welt ist im Jänner zu Ende gegangen. Oma, Du bist nun dort daheim, von wo uns Mutter Erde all das neue, junge Leben schickt, das wir zu Ostara feiern. Und doch lebst Du durch uns auch hier auf der Erde weiter.

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