Wildes-Weiba-Wandern auf den Nockstein

Gemeinsam machten wir uns zur Zeit des Erntedanks auf den Weg zum Nockstein, um diese urtümliche, mit beeindruckenden Buchen bewachsene Wald- und Wiesenlandschaft bewusst zu erleben. Für unsere vorchristlichen Ahninnen war der Gaisberg samt Nockstein ein heiliger Berg.

In der Zeit des Erntedanks zeigt sich die Erde in den ersten, herbstlichen Farben. Auch wir Frauen wandelten uns mit ihr und erschienen in den Orange- und Rottönen des Herbstes, um diesen uralten Frauenkultplatz zu würdigen und der Erde ihre eigene Schönheit in unserer herbstlichen Erscheinung zu spiegeln.

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Magisches Laufen & Oberndorf

Im April 2012 war ich das erste Mal mit Frauen unterwegs, um die alten, vorchristlichen Spuren rund um die Salzachschleife mit ihren Städten Laufen und Oberndorf zu erkunden. Gemeinsam mit den Texten von damals dürfen nun auch die Fotos von meiner Homepage hierher in mein ErdenBilderReich umziehen, um sich zu allen weiteren Fotos meiner Kultplatz-Wanderungen hier bei uns im nördlichen Flachgau zu gesellen.

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Kraftvoller Weiberabend am 15. August, dem „Liebfrauentag“

Das, was ich schon lange mit mir herumtrage, habe ich heuer an diesem 15. August im Kreise von über 40 Frauen bei unserem Weiberabend zwischen den beeindruckenden Baumwesen im Garten des alten Forsthauses in Hallein erstmals so deutlich ausgesprochen: Die Kräuter brauchen keinen Segen von einem männlichen Gott und seinen Stellvertretern hier auf Erden, die über Jahrhunderte die kräuterkundigen Frauen als sogenannte „Hexen“ verfolgt und ermordet haben.

Ganz im Gegenteil! Die Kräuter sind der Segen, den Mutter Erde Jahr für Jahr für uns wachsen lässt! Sie tut dies seit Anbeginn der Zeiten für uns. Schon Jahrtausende, bevor die Erde, die Menschheit, überhaupt eine Ahnung davon hatte, was es für sie bedeuten wird, wenn Männer mit dem von ihrem Gott legitimierten Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, sich auf der Erde immer mehr ausbreiten werden…

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Walpurgis – Ritual zum Gedenken der weisen Frauen

Ein besonderes Walpurgis wurde uns in diesem Jahr von Frau Percht beschert. Andrea Aglassinger vom ORF Salzburg war gemeinsam mit ihrer Kamerafrau Andrea gekommen, um einen Beitrag über unser Gedenk-Ritual für „Salzburg heute“ zu drehen.

Ich bin sehr froh, diese Herausforderung angenommen zu haben, denn es ist ein sehr wertschätzender, achtsamer und besonderer Fernsehbeitrag entstanden, welcher vielen Menschen im Salzburger Land einen kleinen Eindruck davon gibt, wie Frauen heutzutage ihre selbstbestimmte, erd- und naturverbundene Spiritualität leben und gemeinsam im Frauenkreis feiern. Vor allem aber war es für mich und die teilnehmenden Frauen eine wichtige und wertvolle Erfahrung, dass sich die Energie für das Ritual „trotz“ dem gefilmt werden, so intensiv und kraftvoll aufgebaut und auch gehalten hat. „Walpurgis – Ritual zum Gedenken der weisen Frauen“ weiterlesen

Buchpräsentation „Erdenfrau“

Einen besonderen Tag im Jahreslauf hat sich unsere „Erdenfrau“ dafür ausgewählt, sich endlich den Menschen präsentieren zu dürfen. Am 6. Dezember, wo früher Frau Percht ihre Menschenkinder mit den Gaben aus ihrem Erdenschoss beschenkte, ist sie höchstpersönlich, gemeinsam mit ihrer Göttinschwester Frau Holle, beim Gmachl in Elixhausen erschienen, um uns das Geschenk ihres alten Frauenwissens in Gestalt der „Erdenfrau“ in ihrer Kraxn und im Wagen der Holle mitzubringen.

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Frau Hasel

Zauberstäbe schneiden zum Februarvollmond 2013

Manchmal erscheint uns so normal, was es doch nicht ist. Für die Menschen des alten Volks war es nicht normal, dass im Frühling das neue Leben wieder erwacht. Ihr eigenes Leben haben sie eingebettet in den Zyklus des Jahres erlebt, ihre Rituale begleiteten und unterstützten die Erde und ihre Natur in ihrer Entfaltung. Dafür schenkte Mutter Erde ihnen alles, was sie für ein gutes Leben brauchten.

Frau Hasel ist eine dieser Uralten. Als schenkende Mutter aus der Anderswelt kennen wir sie aus der Geschichte vom Aschenputtel. Vor fünf Jahren, da hat sie mich zum Februarvollmond zu sich gerufen. Zauberstäbe wollte sie mir schenken. Als Dank hab ich ihr von meinem heiligen Mondblut mitgebracht. Keinen Februarvollmond gibt es in diesem Jahr und doch werden es 13 Vollmonde sein, die uns durch das Erdenjahr begleiten wollen. „Frau Hasel“ weiterlesen