Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl

Es sind Tage wie der gestrige, die mich mit einer tiefen Dankbarkeit erfüllen. Für die Richtung, die mein Lebensweg vor über zehn Jahren eingeschlagen hat. Für meinen Mut, diesem Weg zu folgen, der anfangs alles andere als sicher und beständig aussah. Als ich gestern im Kreise der Frauen auf der Schotterbank im Schoß der Salzach bei Raitenhaslach stand, wir uns gemeinsam und doch jede für sich von dem trennten, was uns noch daran hindert und blockiert, unsere Frauenleben wirklich selbstbestimmt und frei leben zu können, da fühlte ich sie wieder in mir, die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. „Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl“ weiterlesen

Salz – Geschenk der Erde

Wenn es feucht wird, klumpt es im Streuer, es macht Lebensmittel haltbar und so manche Suppe hat es schon versalzen. Viel zu viel davon befindet sich als Kochsalz in unserem Essen und doch schmeckt es ohne die richtige Prise davon fad. Eine Überdosis Salz ist für Menschen tödlich, doch ohne Salz in unserem Körper geht es nicht. Es lässt unsere Autos schneller rosten und wird doch Jahr für Jahr tonnenweise im Kampf gegen die winterliche, „weiße Pracht“ eingesetzt. Am Meer atmen wir es ein, schmecken es auf unseren Lippen und bestaunen die Salzgärten, in denen es gewonnen wird.

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Wenn zur Sommersonnenwende die Elfen im Kobernaußerwald ihre Kleidchen in der Morgensonne trocknen…

Oder sind es doch die Fingerhüte der Feen, mit denen sie, aufgereiht wie schimmernde Perlen, Mutter Erde zur Sommersonnenwende schmücken?  Vielleicht aber auch „Unserer Lieben Frauen Handschuh“, die sie hier im Kobernaußerwald aufgehängt haben, um sich für den Tanz ums Sonnwendfeuer an den Händen zu fassen? Von Hüten für die Elfen ist in den irisch-keltischen Sagen die Rede.

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Sie huldigen Ihr bis Heute…

Zu Fronleichnam, da kommen sie gefahren, die Männer der Schiffergarde Oberndorf auf ihrer Zille. Zu ehren und zu feiern den Wasserschoß der alten Flußgöttin, heute als „Salzach“ bekannt. Der Kranz aus Rosen, von der Zille aus ins Wasser „geschutzt“, symbolisiert den roten, fruchtbaren Schoß der „Wasserfrau“, aus dem immer und immer wieder das neue Leben und die Liebe hervorkommen. Von oben blickt ihr Heros, der mächtige alte Nix, auf seine Göttin hinab und hütet, wie schon seit alter Zeit, diesen besonderen Platz zwischen Oberndorf und Laufen, zwischen Salzburg und Bayern, zwischen Österreich und Deutschland.

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„Von Nonnberg zum wilden Mann“

Ein wahrlich magisches „Magisches Salzburg“ sollte diese Wanderung mit dem Salzburger Kneipp-Verein Anfang März werden. Die Sage „Von der weißen Frau auf Hohensalzburg“ erzählte ich den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, am Fuße des Festungsberges stehend. Unser Weg führte uns weiter, hinauf auf den Mönchsberg. Zuerst dachten einige Frauen, ich hätte mich umgezogen. Doch dann sahen sie mich mit der Räucherschale in der Hand und nun sah ich sie auch: die weiße Frau, die da zwischen den Bäumen tanzte …

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„Sterbendig“

Unser Frauentreff Oichtental feierte am 5. Oktober 2018 in der Kirche St. Pankraz in Schlößl, Nußdorf am Haunsberg, seinen 4. Geburtstag mit einer bairischen Liederreise durch ein Menschenleben. Es ging um Geburt, Entscheidungsfindung, Gedanken, Verstrickung, Tradition, Zorn, Arbeit, Geld, Religion, Wissenschaft, Eigenständigkeit, Verliebtsein, Sterben. Um Alltägliches also, doch auf eher weniger alltägliche Art.

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