„Neunerlei“ zur Sommersonnenwende

„Töchter der Erde, kommt und feiert, singt und tanzt mit uns am Sonnwendfeuer!“

Im gemeinsamen Frauenkreis machten wir uns auf den Weg, und sponnen den roten Faden zwischen Kräutern und Gehölzen zu dieser besonderen Zeit im Jahreskreis. Altes Wissen, Bräuche und Rituale lebten wieder auf und stärkten uns in unserer Frauenkraft.

Blumen- und kräuterreich bekränzt waren wir unterwegs auf einem ganz besonderen „Flurumgang“ an diesem Fronleichnamstag. Gestärkt durch magischen Göttinnentrank, genährt von allerlei Köstlichem, gewandelt durch das Kraft der Feuer.

Die rote Lindenbaumgöttin ist uns auf unserem Weg ebenso begegnet, wie ihre Schwester, die rote Ribiselfrau. Unser selbstkomponiertes und getextetes Frauenlied kam zur Uraufführung und ein wahrlich gelungenes Abschlußprojekt unserer Natur- und Landschaftsvermittlerinnen-Ausbildung beim LFI in OÖ freut sich nun auf seine Präsentation im Herbst.

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Von Wasserfrauen und Blumenfeen…

Ein magischer Pfingstsamstagabend bei Frau See wurde uns geschenkt. Immer wieder darf ich erleben, wie ich nach all den Aufgaben und Herausforderungen meines Alltags dort wieder zu mir selber kommen kann und eintauchen darf in die besondere Kraft dort, um mich aufzutanken für meine nächsten Schritte. So allerlei habe ich in den Jahren unserer besonderen Verbindung schon erlebt und erfahren mit und bei Frau See. An diesem Pfingstsamstag verleitete sie mich, durch jene Müdigkeit hindurch, mit der ich zwei Stunden vorher bei ihr angekommen war, zum Kranzerl binden. Inspiriert von unserer „Neunerlei“-Vorbereitung am Nachmittag zuvor, sanft genötigt und mit Margeriten und Labkraut versorgt von Lisa und ihrer Freundin Nina. „Von Wasserfrauen und Blumenfeen…“ weiterlesen

Kraftvolle Weibs-Bilder

Als spirituelle Frau sichtbar werden, sichtbar sein

Bei Frauenritualen fotografieren, ja oder nein? Diese Bilder öffentlich zeigen, ins Internet stellen, ja oder nein?

Immer wieder bewege ich mich bei meinem Tun in diesem Spannungsfeld. Meine langjährige Leidenschaft fürs Fotografieren hat mich immer schon auf die Suche gehen lassen nach jenen Bildern, in denen sich mir Mutter Erde und all ihre Pflanzen-, Tier- und Menschen-Kinder in ihrer besonderen Schönheit, in ihrem ganz individuellen Ausdruck zeigen.

Meine Gedanken, meine Sichtweise, meine Erfahrungen, warum ich es als wichtig erachte, dass wir Frauen uns endlich wieder mit all unseren Aspekten  zeigen können und dürfen, möchte ich heute mit euch teilen. Es geht mir dabei vor allem um die bestärkenden, lebensbejahenden, kraftvollen, ausdrucksstarken, schönen, spirituell-erdigen Frauenbilder von Ritualen im Frauenkreise.

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Da, wo wir mit unserem Papa glücklich waren…

An diesem 21. Mai wollten wir nicht dorthin gehen, wo unser Papa vor einem Jahr gestorben ist. Sondern wir sind dorthin gegangen, wo wir mit ihm so oft und so glücklich waren: zur Mündung der Oichten in die Salzach. Dort, wo früher unzählige Enten auf unser altes Brot losgestürmt sind, hat uns heute ein Entenpaar in der Abendsonne empfangen. Immer, wenn wir an diesen Platz unserer Kindheit zurückkehren oder darüber reden, fragen wir uns, wo die ganzen Enten von damals wohl hingekommen sein mögen. „Da, wo wir mit unserem Papa glücklich waren…“ weiterlesen

Von der Magie des Schneckenklaubens…

Alles im Leben ist eine Frage der Betrachtungsweise. Unsere innere Einstellung, unsere Haltung macht eine Erfahrung zum Problem oder zu einer Möglichkeit zum daran und damit Wachsen. Wie nahe ein gesundes, kraftvolles Wachstum und meine Haltung zusammenhängen können, sollten mich an diesem lauschigwarmen Mittwoch-Maienabend unser Erdlings-Acker in Maria Bühel, die prall in unserem Folientunnel wachsenden Salatköpfe und jene glitschig-klebrigen Wesen lehren, welche mit dem Einbruch der Dunkelheit aus dem Nachbaracker und unter den Pflanzen hervorkamen, um sich genüsslich über jene Salatblätter her zu machen, die eigentlich für unsere Salatschüsseln gedacht sind.

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21. Mai 2017: Ein Jahr „danach“…

An diesem Sonntagmorgen vor genau einem Jahr hat sich unsere Welt wortwörtlich über Nacht mit einer radikalen Konsequenz gewandelt, die mich die volle Tragweite dessen nur ahnen hat lassen, dass unser Leben nie mehr so sein würde wie bis zu diesem Moment, als in der Nacht plötzlich die Polizei an unserer Haustüre läutete…

 

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Ostara, anders als bisher…

Ein Ostersonntag, ganz anders als alle Ostersonntage bisher in meinem Leben, zieht mit Wellen von Regenschauern über den Haunsberg. Das erste Ostern in meinem Leben und im Leben meiner Kinder, an dem wir nicht mehr zu unserer Oma und Urlioma zum Eiersuchen gehen können. Ihr Weg mit uns in dieser Welt ist im Jänner zu Ende gegangen. Oma, Du bist nun dort daheim, von wo uns Mutter Erde all das neue, junge Leben schickt, das wir zu Ostara feiern. Und doch lebst Du durch uns auch hier auf der Erde weiter.

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