„Friedliche Gesellschaften stellen sich vor…“ oder: Wie es sich in Mutterländern lebt – Matriarchatskongress in Jena, August 2017

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SteinReich

Steinig kann er sein, unser Weg. Doch wie wir auch wissen, lässt sich aus den Steinen auf unserem Weg auch was Schönes bauen. Wegen der großen Steine waren wir zur Salzachschleife gekommen. Weiße, rote und fast schwarze Steine wanderten in die Kübel. Steinspiralen hab ich schon dort gelegt, immer wieder Steine entdeckt, die mich mit ihrer Form und Farbe zum Mitnehmen wollen angeregt haben. Vor allem dann, wenn sie feucht-schimmernd im Wasser der Salzach liegen. Steinweiberl und Steinmanderl sind mir vertraut und übereinander geschlichtete Steine von den Postkarten mit Sprüchen. Doch auf meiner Stirn, meinem dritten Auge?

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Gut behütet…

Hexenkraut oder Witwenblume, welche von den Beiden es wohl gewesen sein mag? Vom Hexenkraut wird berichtet, es gewähre Einblicke in verborgene Aspekte des Seins. Die kleinen Blüten bringen uns in eine andere Welt, so heißt es. Sympathischer und geduldiger soll sie uns machen und den persönlichen Charme erhöhen. Die Witwenblume hilft uns in schwierigen Lebensphasen unseren Weg zu erkennen. Ängste beruhigen sich, doch sie zieht auch Donner- und Gewitter an.

Mir haben diese beiden Pflanzenschwestern gezeigt, dass ich auch ohne unter der Haube zu sein, allzeit gut behütet bin. Lieber ein Blatt auf dem Kopf als Bretter vorm Hirn. Ob das unter moderne Bäuerinnenregeln fällt oder doch eine uralte Frauenweisheit ist?

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Die wilde Frau – der ungebändigten Lebenskraft wieder begegnen – Juli 2017 in Bad Feilnbach

Üppig, sinnlich und rot präsentiert sich uns die Erde zur Sommersonnenwende. Es ist die Zeit der roten Früchte, der roten Rosen und der roten Lebens- und Liebeskraft in den Frauen. Doch diese schöpferische, ursprüngliche Kraft wurde den Frauen genommen. Die wilde, sinnliche, lustvolle Weiblichkeit wurde durch Kirche und Staat „an den Pranger gestellt“ und über Jahrhunderte auf den Scheiterhaufen verbrannt. Funktionierende, angepasste Frauen, welche vergessen haben, wie sich ein Frauenleben in seiner ursprünglichen Kraft und Eigenmacht anfühlt, wurden so geschaffen.

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Impressionen vom Ancient Trance Festival in Taucha

Seit die Musik von Peia und Laboratorium Pieśni in unser Leben getreten ist, haben Lisa und ich von unserer Hoffnung gesprochen, dass sie „irgendwann“ auch in unserer Nähe spielen mögen. So ganz in unserer Nähe liegt Taucha bei Leipzig zwar nicht, doch als wir davon erfahren haben, dass Beide auf dem Ancient Trance Festival spielen werden, war auch für mich bald klar gewesen, mit Lisa dorthin zu fahren.

Mein erstes Musikfestival hat mich mit einer Fülle an Eindrücken und Erfahrungen, an Erkenntnissen über mich und diese Welt dort beschenkt. Das ganze Festivalgelände war mit spür- und augenscheinlicher Liebe für Mutter Erde und ihre sichtbaren und unsichtbaren Wesen gestaltet worden. Von der Elfenstraße quer über den Weg zur Hauptbühne am Teich bis zu den Sandmandalas unter den Bäumen, überall war zu sehen, mit wie viel Liebe zum Detail die Natur rund um den Teich für dieses Festival geschmückt worden war. Vielleicht ist das der Grund, warum Vieles hier so ganz anders war als sonst auf Festivals.

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„Neunerlei“ zur Sommersonnenwende

„Töchter der Erde, kommt und feiert, singt und tanzt mit uns am Sonnwendfeuer!“

Im gemeinsamen Frauenkreis machten wir uns auf den Weg, und sponnen den roten Faden zwischen Kräutern und Gehölzen zu dieser besonderen Zeit im Jahreskreis. Altes Wissen, Bräuche und Rituale lebten wieder auf und stärkten uns in unserer Frauenkraft.

Blumen- und kräuterreich bekränzt waren wir unterwegs auf einem ganz besonderen „Flurumgang“ an diesem Fronleichnamstag. Gestärkt durch magischen Göttinnentrank, genährt von allerlei Köstlichem, gewandelt durch das Kraft der Feuer.

Die rote Lindenbaumgöttin ist uns auf unserem Weg ebenso begegnet, wie ihre Schwester, die rote Ribiselfrau. Unser selbstkomponiertes und getextetes Frauenlied kam zur Uraufführung und ein wahrlich gelungenes Abschlußprojekt unserer Natur- und Landschaftsvermittlerinnen-Ausbildung beim LFI in OÖ freut sich nun auf seine Präsentation im Herbst.

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Von Wasserfrauen und Blumenfeen…

Ein magischer Pfingstsamstagabend bei Frau See wurde uns geschenkt. Immer wieder darf ich erleben, wie ich nach all den Aufgaben und Herausforderungen meines Alltags dort wieder zu mir selber kommen kann und eintauchen darf in die besondere Kraft dort, um mich aufzutanken für meine nächsten Schritte. So allerlei habe ich in den Jahren unserer besonderen Verbindung schon erlebt und erfahren mit und bei Frau See. An diesem Pfingstsamstag verleitete sie mich, durch jene Müdigkeit hindurch, mit der ich zwei Stunden vorher bei ihr angekommen war, zum Kranzerl binden. Inspiriert von unserer „Neunerlei“-Vorbereitung am Nachmittag zuvor, sanft genötigt und mit Margeriten und Labkraut versorgt von Lisa und ihrer Freundin Nina. „Von Wasserfrauen und Blumenfeen…“ weiterlesen