„Brich auf, Lebm“ – CD-Präsentation HOLLAPERCHT

Die Lieder eines Lebens werden laut und entwickeln eine eigene Dynamik. So kann sich der unfassbare Tod einer Kindheitsgefährtin in eine Hymne auf die Liebe verwandeln. Können die Wesenheiten, die deine Seele kennt, Worte und Melodien schicken? Um dich zu trösten und dir zu sagen: „Es geht mir gut, ich tanze gerade in den strahlenden Frühling!“

Die Schwestern Elfriede Grömer und Christiane Sommerauer, kurz Hollapercht, glauben, dass es so ist, denn woher sollten diese Lieder gekommen sein! Lieder vom ewigen Kreis, vom Zutrauen, dass die Schnitterin Altes abschneiden muss um einen goldenen Kranz daraus zu flechten. Lieder vom Mutmachen, deiner Weiblichkeit unbeirrt eine neue Kraft zu verleihen. Von der Hex´, die einen  magischen Kreis um sich zieht und vom Ahndl, das in dir ist. Alles Eins oder die Eine ist Alles?

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Von weiblichen Eigenheiten und eigenartige Weibaleit

So gings zu, im frech-frivolen Frauenzimmer am Unsinnigen Donnerstag, dem 20.02.2020 – nach dem Motto: „Ist der Ruf erst ruiniert…“

„Prinzessin sein war gestern – die Frau von Heute erscheint als Spaßbremse, Emanze oder Feministin, gerne auch mit Blaustrumpf, wahrscheinlich underfucked und sicherlich frigid oder doch als unscheinbares Mauerblümchen. Schreckschrauben, hysterische Gänse und Heulsusen sind auch sehr beliebt oder doch trendig als russische Oligarchennichte mit ausreichend Dreck unter den Nägeln. Heiß begehrt ist auch die Rolle als beleidigte Leberwurst, spinnerts Drum oder blöde Kuh, notfalls auch als bessere Hälfte.

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Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014

Manches dauert etwas länger als gedacht und geplant. Fünf intensive und herausfordernde Jahre sollten ins Land ziehen, bevor nun die Zeit reif geworden ist für meine Impressionen vom Mythologiewochenende „Frauenpfade“ im Mai 2014 am Frauensee in Lechaschau. „Mythologiewochenende „Frauenpfade“ am Frauensee in Lechaschau/Tirol im Mai 2014″ weiterlesen

Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl

Es sind Tage wie der gestrige, die mich mit einer tiefen Dankbarkeit erfüllen. Für die Richtung, die mein Lebensweg vor über zehn Jahren eingeschlagen hat. Für meinen Mut, diesem Weg zu folgen, der anfangs alles andere als sicher und beständig aussah. Als ich gestern im Kreise der Frauen auf der Schotterbank im Schoß der Salzach bei Raitenhaslach stand, wir uns gemeinsam und doch jede für sich von dem trennten, was uns noch daran hindert und blockiert, unsere Frauenleben wirklich selbstbestimmt und frei leben zu können, da fühlte ich sie wieder in mir, die Gewissheit, auf dem richtigen Weg zu sein. „Wildes-Weiba-Wandern am Hohen Frauentag zum Heilbrünnl“ weiterlesen

Sie huldigen Ihr bis Heute…

Zu Fronleichnam, da kommen sie gefahren, die Männer der Schiffergarde Oberndorf auf ihrer Zille. Zu ehren und zu feiern den Wasserschoß der alten Flußgöttin, heute als „Salzach“ bekannt. Der Kranz aus Rosen, von der Zille aus ins Wasser „geschutzt“, symbolisiert den roten, fruchtbaren Schoß der „Wasserfrau“, aus dem immer und immer wieder das neue Leben und die Liebe hervorkommen. Von oben blickt ihr Heros, der mächtige alte Nix, auf seine Göttin hinab und hütet, wie schon seit alter Zeit, diesen besonderen Platz zwischen Oberndorf und Laufen, zwischen Salzburg und Bayern, zwischen Österreich und Deutschland.

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„Von Nonnberg zum wilden Mann“

Ein wahrlich magisches „Magisches Salzburg“ sollte diese Wanderung mit dem Salzburger Kneipp-Verein Anfang März werden. Die Sage „Von der weißen Frau auf Hohensalzburg“ erzählte ich den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, am Fuße des Festungsberges stehend. Unser Weg führte uns weiter, hinauf auf den Mönchsberg. Zuerst dachten einige Frauen, ich hätte mich umgezogen. Doch dann sahen sie mich mit der Räucherschale in der Hand und nun sah ich sie auch: die weiße Frau, die da zwischen den Bäumen tanzte …

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„Sterbendig“

Unser Frauentreff Oichtental feierte am 5. Oktober 2018 in der Kirche St. Pankraz in Schlößl, Nußdorf am Haunsberg, seinen 4. Geburtstag mit einer bairischen Liederreise durch ein Menschenleben. Es ging um Geburt, Entscheidungsfindung, Gedanken, Verstrickung, Tradition, Zorn, Arbeit, Geld, Religion, Wissenschaft, Eigenständigkeit, Verliebtsein, Sterben. Um Alltägliches also, doch auf eher weniger alltägliche Art.

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Wildes-Weiba-Wandern auf den Nockstein

Gemeinsam machten wir uns zur Zeit des Erntedanks auf den Weg zum Nockstein, um diese urtümliche, mit beeindruckenden Buchen bewachsene Wald- und Wiesenlandschaft bewusst zu erleben. Für unsere vorchristlichen Ahninnen war der Gaisberg samt Nockstein ein heiliger Berg.

In der Zeit des Erntedanks zeigt sich die Erde in den ersten, herbstlichen Farben. Auch wir Frauen wandelten uns mit ihr und erschienen in den Orange- und Rottönen des Herbstes, um diesen uralten Frauenkultplatz zu würdigen und der Erde ihre eigene Schönheit in unserer herbstlichen Erscheinung zu spiegeln.

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Heilkräuter für den Weiberleib

G’standene Weiberleit lassen sich auch vom Regen nicht abhalten, ihrem Weiberleib mit Kräutern Gutes zu tun. So geschehen am 1. September hier bei uns im Oichtental im Rahmen unseres Frauentreffs. Michi Schwarzbraun, Kräuterpädagogin und Volkskundeexpertin aus Schlößl nahm uns in der Zeit vom Jahr, wo die Heilkräuter am Kräftigsten sind, wo sich die volle Energie der Sonne in den Pflanzen manifestiert, mit auf eine interessante und lebendige Frauenkräuterwanderung, bei der neben dem Sammeln auch die gemeinsame Verarbeitung zu kulinarischen Genüssen und dem Frauenkörper zuträglichen Heilsalben im Mittelpunkt stand.

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Magisches Laufen & Oberndorf

Im April 2012 war ich das erste Mal mit Frauen unterwegs, um die alten, vorchristlichen Spuren rund um die Salzachschleife mit ihren Städten Laufen und Oberndorf zu erkunden. Gemeinsam mit den Texten von damals dürfen nun auch die Fotos von meiner Homepage hierher in mein ErdenBilderReich umziehen, um sich zu allen weiteren Fotos meiner Kultplatz-Wanderungen hier bei uns im nördlichen Flachgau zu gesellen.

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