Perchtig-prächtige Raunächte

Die wahren Kunstwerke finden sich in keinem Museum,

sondern auf der Wiese vorm Haus.

In ein paar Monaten sammle ich hier wieder Pflanzen für meine wilde Küche. Nun sammle ich Eindrücke und Impressionen. Davon, wenn die Sonne zur Raunachtszeit so tief steht, dass sie den Reif zum Glitzern und Funkeln, jedoch noch nicht zum Tauen bringen kann.

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Schwester Baum und Mutter Wald

Ich glaub, ich steh im Wald! Stand ich auch, als mir die Schuppen plötzlich von den Augen fielen – weil: „Is nix mit Bruder Baum!“ – rund um mich nur Schwestern Baum!

Immer wieder ist die Rede von „Bruder Baum“: er wird vom Klimawandel geplagt, wie die Salzburger Nachrichten berichten. Er wird als Heiler und Kraftquelle von den Alpenschamanen angerufen und so manche kirchliche Einrichtung hat sich die Rettung von „Bruder Baum“ im Regenwald als Gottes Schöpfung auf die Fahnen geheftet.

Die Buchinnen rund um mich können bei all diesem „Bruder Baum“ Getue und Gedöns nur schallend lachen. Sie halten mir neckisch ihre Schöße vor Augen und plötzlich sehe ich darin die Wahrheit: so gut wie alle heimischen Bäume sind weiblich!

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Walpurgis – Ritual zum Gedenken der weisen Frauen

Ein besonderes Walpurgis wurde uns in diesem Jahr von Frau Percht beschert. Andrea Aglassinger vom ORF Salzburg war gemeinsam mit ihrer Kamerafrau Andrea gekommen, um einen Beitrag über unser Gedenk-Ritual für „Salzburg heute“ zu drehen.

Ich bin sehr froh, diese Herausforderung angenommen zu haben, denn es ist ein sehr wertschätzender, achtsamer und besonderer Fernsehbeitrag entstanden, welcher vielen Menschen im Salzburger Land einen kleinen Eindruck davon gibt, wie Frauen heutzutage ihre selbstbestimmte, erd- und naturverbundene Spiritualität leben und gemeinsam im Frauenkreis feiern. Vor allem aber war es für mich und die teilnehmenden Frauen eine wichtige und wertvolle Erfahrung, dass sich die Energie für das Ritual „trotz“ dem gefilmt werden, so intensiv und kraftvoll aufgebaut und auch gehalten hat. „Walpurgis – Ritual zum Gedenken der weisen Frauen“ weiterlesen

Frau Hasel

Zauberstäbe schneiden zum Februarvollmond 2013

Manchmal erscheint uns so normal, was es doch nicht ist. Für die Menschen des alten Volks war es nicht normal, dass im Frühling das neue Leben wieder erwacht. Ihr eigenes Leben haben sie eingebettet in den Zyklus des Jahres erlebt, ihre Rituale begleiteten und unterstützten die Erde und ihre Natur in ihrer Entfaltung. Dafür schenkte Mutter Erde ihnen alles, was sie für ein gutes Leben brauchten.

Frau Hasel ist eine dieser Uralten. Als schenkende Mutter aus der Anderswelt kennen wir sie aus der Geschichte vom Aschenputtel. Vor fünf Jahren, da hat sie mich zum Februarvollmond zu sich gerufen. Zauberstäbe wollte sie mir schenken. Als Dank hab ich ihr von meinem heiligen Mondblut mitgebracht. Keinen Februarvollmond gibt es in diesem Jahr und doch werden es 13 Vollmonde sein, die uns durch das Erdenjahr begleiten wollen. „Frau Hasel“ weiterlesen

Bei den Schlüsselblumen…

„Schlüsselblume, sperr den Himmel wieder auf für die Kraft der Sonne!“

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Willkommensritual für Lucia im März 2016 im Oichtental

Mit den Kräften der Elemente und dem Segen der Erde auf dem Weg in ein verbundenes und genährtes Erdenleben…

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