Der Weibamarkt

Zum ersten Mal gehört vom Weibamarkt hab ich 2008. Vier Jahre sollte es dauern, bis ich mich im November 2012 auf den Weg gemacht hab – nach Bad Feilnbach, zum Pfeiffenthaler, zu den Marktweiban vom Weibamarkt. Beeindruckt und berührt war ich von alledem, was ich dort sehen, erleben, wahrnehmen, miterleben durfte. Ein erster Weibamarkt-Bericht zog auf meiner Homepage ein. Im April 2013 war es dann soweit: ich war selbst eine von den Weibamarkt-Weiban geworden. Von Frau Percht und ihren Göttin-Schwestern hab ich den interessierten Besucherinnen und Besuchern erzählt. Zum ersten Mal hab ich meine Wildmohnfrau-Flyer dort an die Menschen verteilt und durfte das Besondere und Einzigartige der Weibamarkt-Weibagemeinschaft miterleben.

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Glückspilz oder Männlein, allein im Wald…

Manchmal gibt uns das Leben Rätsel auf. So ist es auch mit dem bekannten Kinderlied „Ein Männlein steht im Walde“. In der ersten Strophe deutet alles auf den Fliegenpilz hin, doch das schwarze Käppelein in der zweiten Strophe stellt dann klar, dass die Hagebutte gemeint sein dürfte. Das aber wirft schon die nächste Frage auf für mich, denn wieso soll die Hagebutte, eine von ihrer Symbolik her durch und durch weibliche Frucht, die Herbstgestalt der Rose, plötzlich ein Männlein sein?

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Es ist vollbracht!

Ein interessantes, lehrreiches, bereicherndes und intensives Dreivierteljahr, in dem ich sowohl die Natur als auch unser Nachbarbundesland Oberösterreich auf vielerlei Art und Weise neu und anders als bisher kennenlernen durfte, hat sich vollendet. Seit 22. September darf ich mich offiziell als „zertifizierte Natur- und Landschaftsvermittlerin“ bezeichnen. 20 Jahre sind ins Land gezogen, seit ich an diesem Tag meiner Tochter Magdalena das Leben schenken durfte. Ein wenig wie eine Geburt war es auch dieses Mal.

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Wahrer Reichtum und wirklicher Luxus, miteinander vereint…

Manche Menschen fühlen sich reich und meinen, im Luxus zu leben, weil sie viel Materielles ihr Eigen nennen, sie ein dickes Bankkonto besitzen, sich „etwas leisten“ können. Diese Art von Luxus besitze ich nicht, reich in finanzieller Hinsicht bin ich nicht. Manches, das ich mir gerne leisten würde, wird wohl noch ein Weilchen in der Warteschleife seine Kreise ziehen dürfen. Ich könnte diese Warteschleife etwas verkürzen, doch der Preis, den ich dafür zu bezahlen hätte, der ist mir zu hoch. Denn der wahre Reichtum und der wirkliche Luxus in meinem Leben, das ist meine zeitliche Freiheit.

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Wesen aus früheren Zeiten…

Seltsam anmutende Gestalten sind mir gestern am Steinhögl bei Anger begegnet. Wesen aus einer früheren Zeit standen da plötzlich vor mir. Mir vertraut aus meiner Kindheit. Lange schon hab ich ihren Anblick in der Landschaft meiner Heimat vermisst. Allerorts mussten sie kugelförmigen Wesen weichen, die, fest in weiße oder grüne Folie verpackt, wie Fremdkörper monatelang starr an den Waldrändern herumliegen. Diese Gestalten jedoch, die wandeln sich, wenn die Zeit dafür trocken genug geworden ist. Sie lösen sich wieder auf, ohne Spuren zu hinterlassen.

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„Der weisen, wilden Frauen gedenken“ Walpurgisritual am Haunsberg, 30. April 2017

Gemeinsam feiern wir eine Gedenknacht am Feuer für die weisen Frauen, Hebammen und Heilerinnen, welche über Jahrhunderte als „Hexen“ ermordet wurden. Durch dieses Ritual des Gedenkens kann unsere freie und wilde Frauenkraft wieder ins Fließen kommen und unsere natürliche, erdverbundene, weibliche Spiritualität kehrt zu uns zurück.

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Vom Sinn des Lebens, der Freude und dem Genießen des Augenblicks…

Gedanken über den Sinn des und meines Lebens haben mich heute durch den Vormittag begleitet. Mit ihnen wollte sich ein neuer Beitrag auf meinem Wildmohnfrau-Blog Aufbrechen | Aufbruch | Aufbrechend füllen. Auch über das, was mir in meinem Leben Freude bereitet, hab ich dabei nachgedacht. Wo ich mich glücklich fühle und den Augenblick genießen kann, mit dieser Frage bin ich in den letzten Tagen schwanger gegangen. Immer wieder bin ich dabei zur selben Erkenntnis gekommen, ob ich nun meinen Kopf oder mein Herz, meinen Bauch oder die Welt um mich befragt habe:

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