FlussArt, basierend auf der „Hochwasser-Methode“

Wäre das alles hier so von einem bekannten Künstler, möglichst männlich, arrangiert worden, wäre es Kunst. Hochdotierte Kunst, wenn er sich in den richtigen Kreisen einen Namen gemacht hat. Presseleute würden mit ihren großen Objektiven über die Salzachböschung klettern, um das beste Bild zu erhaschen. Champagner und exklusive Brötchen würden bei der Vernissage dargereicht. In ausschweifenden Worten würde der Künstler darüber berichten, was ihn dazu veranlasst hat, seine Installation genau auf diese Weise zu arrangieren.

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Sie huldigen Ihr bis Heute…

Zu Fronleichnam, da kommen sie gefahren, die Männer der Schiffergarde Oberndorf auf ihrer Zille. Zu ehren und zu feiern den Wasserschoß der alten Flußgöttin, heute als „Salzach“ bekannt. Der Kranz aus Rosen, von der Zille aus ins Wasser „geschutzt“, symbolisiert den roten, fruchtbaren Schoß der „Wasserfrau“, aus dem immer und immer wieder das neue Leben und die Liebe hervorkommen. Von oben blickt ihr Heros, der mächtige alte Nix, auf seine Göttin hinab und hütet, wie schon seit alter Zeit, diesen besonderen Platz zwischen Oberndorf und Laufen, zwischen Salzburg und Bayern, zwischen Österreich und Deutschland.

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Magisches Laufen & Oberndorf

Im April 2012 war ich das erste Mal mit Frauen unterwegs, um die alten, vorchristlichen Spuren rund um die Salzachschleife mit ihren Städten Laufen und Oberndorf zu erkunden. Gemeinsam mit den Texten von damals dürfen nun auch die Fotos von meiner Homepage hierher in mein ErdenBilderReich umziehen, um sich zu allen weiteren Fotos meiner Kultplatz-Wanderungen hier bei uns im nördlichen Flachgau zu gesellen.

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Von Wasserfrauen und Blumenfeen…

Ein magischer Pfingstsamstagabend bei Frau See wurde uns geschenkt. Immer wieder darf ich erleben, wie ich nach all den Aufgaben und Herausforderungen meines Alltags dort wieder zu mir selber kommen kann und eintauchen darf in die besondere Kraft dort, um mich aufzutanken für meine nächsten Schritte. So allerlei habe ich in den Jahren unserer besonderen Verbindung schon erlebt und erfahren mit und bei Frau See. An diesem Pfingstsamstag verleitete sie mich, durch jene Müdigkeit hindurch, mit der ich zwei Stunden vorher bei ihr angekommen war, zum Kranzerl binden. Inspiriert von unserer „Neunerlei“-Vorbereitung am Nachmittag zuvor, sanft genötigt und mit Margeriten und Labkraut versorgt von Lisa und ihrer Freundin Nina. „Von Wasserfrauen und Blumenfeen…“ weiterlesen