Kraftvoller Weiberabend am 15. August, dem „Liebfrauentag“

Das, was ich schon lange mit mir herumtrage, habe ich heuer an diesem 15. August im Kreise von über 40 Frauen bei unserem Weiberabend zwischen den beeindruckenden Baumwesen im Garten des alten Forsthauses in Hallein erstmals so deutlich ausgesprochen: Die Kräuter brauchen keinen Segen von einem männlichen Gott und seinen Stellvertretern hier auf Erden, die über Jahrhunderte die kräuterkundigen Frauen als sogenannte „Hexen“ verfolgt und ermordet haben.

Ganz im Gegenteil! Die Kräuter sind der Segen, den Mutter Erde Jahr für Jahr für uns wachsen lässt! Sie tut dies seit Anbeginn der Zeiten für uns. Schon Jahrtausende, bevor die Erde, die Menschheit, überhaupt eine Ahnung davon hatte, was es für sie bedeuten wird, wenn Männer mit dem von ihrem Gott legitimierten Auftrag, sich die Erde untertan zu machen, sich auf der Erde immer mehr ausbreiten werden…

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Wildes-Weiba-Wandern zur Sommersonnenwende nach Maria Plain

Gemeinsam machten wir uns zur Sommersonnenwende 2018 auf den Weg nach Maria Plain, dem alten Frauen-Kultberg vor den Toren Salzburg. Besuchten die „Göttin am Plain“ mit der mächtigen Linde, tranken vom „Wasser des Lebens“, das in der alten Heilquelle bis heute aus dem Schoß der Erde sprudelt und begegneten der wilden, schäumenden Drachinkraft der Salzach. „Wildes-Weiba-Wandern zur Sommersonnenwende nach Maria Plain“ weiterlesen

One Billion Rising Salzburg – Steht auf! Streikt! Tanzt!

Weltweit tanzten am 14. Februar Mädchen und Jungs, Frauen und Männer für ein selbstbestimmtes Leben von Frauen und Mädchen – frei von jeglicher Gewalt!

Auch Salzburg setzt seit 2013 ein Zeichen und hunderte Frauen, Kinder und Männer tanzten in diesem Jahr am Valentinstag erstmals von der Linzergasse über die Staatsbrücke, den Hanuschplatz auf den Anton-Neumayr-Platz!

Die verbindende Energie dieser weltweiten Aktion, die von Eve Ensler (Autorin von „Vagina Monologe“) initiiert wurde, erfasst seither Jahr für Jahr auch die Stadt Salzburg voll und ganz! Es ist ein wunderbar kraftvolles Feld, in dem wir durch die Gassen und über die Straßen der ehrwürdigen Altstadt von Salzburg ziehen. Ein mächtiges Feld der heilen, lebendigen, pulsierenden Frauenkraft, baut sich von Jahr zu Jahr durch diese Aktion mehr und mehr auf und entfaltet in einem weltweiten Netz ihre Wirkung weiter und weiter…

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„Magisches Salzburg“ im Rahmen des Trend Forums

Im Rahmen des Trend Forums Salzburg, einem Fachkongress für orthomolekulare Medizin und Naturheilkunde, veranstaltet vom Forum Via Sanitas, durfte ich bereits zum dritten Mal als sonntäglichen Abschluss den sehr interessierten Frauen und Männern das „Magische Salzburg“ näher bringen. Auf den Spuren der alten Kultplätze waren wir unterwegs in der Salzburger Altstadt und am Mönchsberg. Der Stiegl Keller schenkte uns körperliche Stärkung und dort oben, wo in früheren Zeiten die weiße Frau ihr Daheim hatte, stiegen unsere Wünsche und unser Dank mit dem Rauch auf… „„Magisches Salzburg“ im Rahmen des Trend Forums“ weiterlesen

Buchpräsentation „Erdenfrau“

Einen besonderen Tag im Jahreslauf hat sich unsere „Erdenfrau“ dafür ausgewählt, sich endlich den Menschen präsentieren zu dürfen. Am 6. Dezember, wo früher Frau Percht ihre Menschenkinder mit den Gaben aus ihrem Erdenschoss beschenkte, ist sie höchstpersönlich, gemeinsam mit ihrer Göttinschwester Frau Holle, beim Gmachl in Elixhausen erschienen, um uns das Geschenk ihres alten Frauenwissens in Gestalt der „Erdenfrau“ in ihrer Kraxn und im Wagen der Holle mitzubringen.

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Auf den Spuren von Frau Percht…

In den Raunächten, da machen wir uns auf den Weg, um den Spuren von Frau Percht, der großen, alten Göttin des Alpenraums, wieder zu folgen. Nicht drinnen in den Alpentälern des Salzburger Landes, wo das Perchtenbrauchtum noch traditionellerweise gelebt wird, sind wir unterwegs, sondern mitten in der Salzburger Altstadt. Oben auf dem Mönchsberg, einem der alten, heiligen Salzburger Kultberge, führt uns unser Weg. Rundherum fällt unser Blick bedeutsame Kultplätze aus vorchristlicher Zeit, durchflossen von der Salzach.

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„Der weisen, wilden Frauen gedenken“ Walpurgisritual am Haunsberg, 30. April 2017

Gemeinsam feiern wir eine Gedenknacht am Feuer für die weisen Frauen, Hebammen und Heilerinnen, welche über Jahrhunderte als „Hexen“ ermordet wurden. Durch dieses Ritual des Gedenkens kann unsere freie und wilde Frauenkraft wieder ins Fließen kommen und unsere natürliche, erdverbundene, weibliche Spiritualität kehrt zu uns zurück.

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SteinReich

Steinig kann er sein, unser Weg. Doch wie wir auch wissen, lässt sich aus den Steinen auf unserem Weg auch was Schönes bauen. Wegen der großen Steine waren wir zur Salzachschleife gekommen. Weiße, rote und fast schwarze Steine wanderten in die Kübel. Steinspiralen hab ich schon dort gelegt, immer wieder Steine entdeckt, die mich mit ihrer Form und Farbe zum Mitnehmen wollen angeregt haben. Vor allem dann, wenn sie feucht-schimmernd im Wasser der Salzach liegen. Steinweiberl und Steinmanderl sind mir vertraut und übereinander geschlichtete Steine von den Postkarten mit Sprüchen. Doch auf meiner Stirn, meinem dritten Auge?

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Gut behütet…

Hexenkraut oder Witwenblume, welche von den Beiden es wohl gewesen sein mag? Vom Hexenkraut wird berichtet, es gewähre Einblicke in verborgene Aspekte des Seins. Die kleinen Blüten bringen uns in eine andere Welt, so heißt es. Sympathischer und geduldiger soll sie uns machen und den persönlichen Charme erhöhen. Die Witwenblume hilft uns in schwierigen Lebensphasen unseren Weg zu erkennen. Ängste beruhigen sich, doch sie zieht auch Donner- und Gewitter an.

Mir haben diese beiden Pflanzenschwestern gezeigt, dass ich auch ohne unter der Haube zu sein, allzeit gut behütet bin. Lieber ein Blatt auf dem Kopf als Bretter vorm Hirn. Ob das unter moderne Bäuerinnenregeln fällt oder doch eine uralte Frauenweisheit ist?

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„Neunerlei“ zur Sommersonnenwende

„Töchter der Erde, kommt und feiert, singt und tanzt mit uns am Sonnwendfeuer!“

Im gemeinsamen Frauenkreis machten wir uns auf den Weg, und sponnen den roten Faden zwischen Kräutern und Gehölzen zu dieser besonderen Zeit im Jahreskreis. Altes Wissen, Bräuche und Rituale lebten wieder auf und stärkten uns in unserer Frauenkraft.

Blumen- und kräuterreich bekränzt waren wir unterwegs auf einem ganz besonderen „Flurumgang“ an diesem Fronleichnamstag. Gestärkt durch magischen Göttinnentrank, genährt von allerlei Köstlichem, gewandelt durch das Kraft der Feuer.

Die rote Lindenbaumgöttin ist uns auf unserem Weg ebenso begegnet, wie ihre Schwester, die rote Ribiselfrau. Unser selbstkomponiertes und getextetes Frauenlied kam zur Uraufführung und ein wahrlich gelungenes Abschlußprojekt unserer Natur- und Landschaftsvermittlerinnen-Ausbildung beim LFI in OÖ freut sich nun auf seine Präsentation im Herbst.

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